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Spektrum der Wissenschaft – Der Podcast | Sterbende Bäume: Das Feuerbakterium bedroht Italiens Oliven

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Italiens Olivenbäume sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Oliven und das daraus gewonnene Öl sind auch ein Kulturgut. Unzählige Lebensmittel, aber auch Pflegeprodukte basieren auf der Ernte. Zudem prägen die Plantagen die Landschaft. Das gilt insbesondere für die Region Apulien am Absatz des italienischen Stiefels. Dort werden rund die Hälfte aller Oliven des Landes geerntet.

Der „goldende Tod“ der Olivenbäume

Doch die Olivenbäume dort sind massiv bedroht. Das sogenannte Feuerbakterium (Xylella fastidiosa) hat in den letzten Jahren erhebliche Schäden angerichtet. Der Erreger greift das Xylem der Pflanzen an. Das ist das Gefäßsystem, das für den Transport von Wasser und Nährstoffen zuständig ist. Es verstopft die Gefäße, sodass die Bäume nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Die Folge: Erst trocknen die Blätter aus, dann verfärben sie sich gelb. Am Ende sterben die Bäume ab.

Das Feuerbakterium stammt ursprünglich aus den USA. In Italien wurde es erstmals Anfang der 2010er Jahre nachgewiesen. Seitdem hat es sich nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Mittelmeerländern wie Spanien, Frankreich oder Griechenland ausgebreitet. Viele Bauern stehen vor einer Existenzkrise.

Die Übertragung des Erregers erfolgt durch Insekten, die sich von Pflanzensaft ernähren. Olivenbäume, die einmal infiziert sind, haben bislang keine Chance, sich zu erholen. Die Krankheit scheint unaufhaltsam. Jedenfalls hat die Forschung bislang keinen Weg gefunden, sie zu stoppen. Allein in Italien sind Schätzungen zufolge rund 21 Millionen Bäume befallen. Die betroffenen Regionen, die EU und auch die Wissenschaft versuchen deshalb mit Hochdruck, dem Feuerbakterium etwas entgegenzusetzen.

Mit Blick auf den Klimawandel könnte sich das Feuerbakterium, aber auch andere Erreger, die unsere Nutzpflanzen angreifen, künftig immer weiter verbreiten, sagt Annette Doerfel. Auch andere Pflanzenarten sind bereits von solchen Ausbrüchen betroffen.

Die Redakteurin von Spektrum der Wissenschaft erklärt im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer, wie drastisch die Lage auf Italiens Olivenplantagen ist. Sie geht außerdem darauf ein, was die Wissenschaft dagegen tun kann und wie wir uns mit Blick auf die Klimakrise künftig auf solche Erreger einstellen können.

  continue reading

Fejezetek

1. Begrüßung (00:00:49)

2. Ws ist das Feuerbakterium? (00:01:48)

3. Wie groß ist der Schaden in Italien? (00:03:07)

4. Wo kommt das Bakterium her? (00:04:09)

5. Weitere betroffene Länder und Pflanzen (00:05:19)

6. Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? (00:06:30)

7. Wie kann das Bakterium noch bekämpft werden? (00:09:55)

8. Wie der Klimanwandel die Ausbreitung vorantreibt (00:11:32)

9. Verabschiedung (00:14:23)

10. Abkündigung: 15 Jahre detektorfm (00:14:43)

6827 epizódok

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Der „goldende Tod“ der Olivenbäume

Doch die Olivenbäume dort sind massiv bedroht. Das sogenannte Feuerbakterium (Xylella fastidiosa) hat in den letzten Jahren erhebliche Schäden angerichtet. Der Erreger greift das Xylem der Pflanzen an. Das ist das Gefäßsystem, das für den Transport von Wasser und Nährstoffen zuständig ist. Es verstopft die Gefäße, sodass die Bäume nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Die Folge: Erst trocknen die Blätter aus, dann verfärben sie sich gelb. Am Ende sterben die Bäume ab.

Das Feuerbakterium stammt ursprünglich aus den USA. In Italien wurde es erstmals Anfang der 2010er Jahre nachgewiesen. Seitdem hat es sich nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Mittelmeerländern wie Spanien, Frankreich oder Griechenland ausgebreitet. Viele Bauern stehen vor einer Existenzkrise.

Die Übertragung des Erregers erfolgt durch Insekten, die sich von Pflanzensaft ernähren. Olivenbäume, die einmal infiziert sind, haben bislang keine Chance, sich zu erholen. Die Krankheit scheint unaufhaltsam. Jedenfalls hat die Forschung bislang keinen Weg gefunden, sie zu stoppen. Allein in Italien sind Schätzungen zufolge rund 21 Millionen Bäume befallen. Die betroffenen Regionen, die EU und auch die Wissenschaft versuchen deshalb mit Hochdruck, dem Feuerbakterium etwas entgegenzusetzen.

Mit Blick auf den Klimawandel könnte sich das Feuerbakterium, aber auch andere Erreger, die unsere Nutzpflanzen angreifen, künftig immer weiter verbreiten, sagt Annette Doerfel. Auch andere Pflanzenarten sind bereits von solchen Ausbrüchen betroffen.

Die Redakteurin von Spektrum der Wissenschaft erklärt im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer, wie drastisch die Lage auf Italiens Olivenplantagen ist. Sie geht außerdem darauf ein, was die Wissenschaft dagegen tun kann und wie wir uns mit Blick auf die Klimakrise künftig auf solche Erreger einstellen können.

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1. Begrüßung (00:00:49)

2. Ws ist das Feuerbakterium? (00:01:48)

3. Wie groß ist der Schaden in Italien? (00:03:07)

4. Wo kommt das Bakterium her? (00:04:09)

5. Weitere betroffene Länder und Pflanzen (00:05:19)

6. Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? (00:06:30)

7. Wie kann das Bakterium noch bekämpft werden? (00:09:55)

8. Wie der Klimanwandel die Ausbreitung vorantreibt (00:11:32)

9. Verabschiedung (00:14:23)

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